Geschichten für Kinder mit Angst im Dunkeln
Kurz gesagt: Angst vor der Dunkelheit ist bei kleinen Kindern sehr verbreitet. Geschichten können helfen, wenn die Nacht darin ein freundlicher Ort ist, die Hauptfigur einen Helfer oder ein kleines Licht hat und jede Sorge mit Trost endet. Verzichte auf Monster und Verfolgungsjagden und erzähle langsam und weich.
Was in der Geschichte hilft
- Eine Hauptfigur, die selbst ein bisschen Angst hat und auf kleine Weise mutig ist.
- Ein freundlicher Helfer: ein Glühwürmchen, ein Mondstrahl, eine Nachteule.
- Die Dunkelheit als ruhiger, weicher Ort, an dem Sterne und Träume wohnen.
- Ein Ende, in dem alle sicher und geborgen sind.
Was du besser vermeidest
Lass Monster unter dem Bett weg, auch wenn sie sich als harmlos erweisen. Halte die Handlung einfach und führe keine neue Sorge ein, nur um sie zu lösen.
Rund um die Geschichte
- Ein kleines Nachtlicht oder eine angelehnte Tür, wenn dein Kind das mag.
- Jeden Abend auf dieselbe Weise gute Nacht sagen.
- Über Gefühle tagsüber sprechen, nicht nur beim Zubettgehen.
Eine Geschichte mit dem eigenen Namen
Den eigenen Namen in einer Geschichte zu hören, in der die Hauptfigur die Dunkelheit freundlich findet, kann beruhigen. Bei Schwarzes Pferd kannst du deine Idee eingeben, zum Beispiel „ein kleiner Drache, der Angst im Dunkeln hat“. Die Geschichte wird für das Alter deines Kindes geschrieben, ohne etwas Erschreckendes.
Häufige Fragen
Wann sollte ich mit einer Fachperson sprechen?
Wenn die Angst sehr stark ist, wochenlang anhält oder den Tag beeinflusst, sprich mit deiner Kinderärztin, deinem Kinderarzt oder einer Kinderpsychologin. Geschichten sind Trost, keine Therapie.
Können Geschichten ein Nachtlicht ersetzen?
Sie können daneben stehen. Die Geschichte beruhigt den Kopf, das Licht lässt den Raum sicher wirken. Nimm, was deinem Kind guttut.
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