Das Entlein und der Roboter im Mondlicht
Am warmen Teich am Waldrand lebte das Entlein. Das Entlein hatte weiche graue Federn und große neugierige Augen. Die anderen kleinen Entchen hatten gelbe Federn. Niemand war böse. Alle plantschten gern. Doch das Entlein fühlte sich oft ein bisschen anders. „Wo gehöre ich hin?“, fragte das Entlein leise. Die Entenmama strich mit dem Schnabel ganz sanft über den Kopf. „Du gehörst zu uns. Und bald findest du noch mehr.“
Eines Abends ging das Entlein über die Mondwiese. Da sah das Entlein etwas Glitzern. Ein kleiner Roboter stand im weichen Moos. Die Räder drehten sich und drehten sich, aber der Roboter kam nicht weiter. „Piep! Piep!“, machte der Roboter. Das Entlein schaute genau hin. „Du bist anders“, sagte das Entlein. „Ich auch. Darf ich helfen?“ Der Roboter blinkte freundlich. Das Entlein holte ein glattes Brett und legte es wie eine kleine Brücke hin. Dann schob das Entlein ganz vorsichtig. Und hopp! Der Roboter rollte frei.
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